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AERO 2005 - 15. Internationale Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt

in Friedrichshafen / Bodensee

- ein Bericht von Gerhard Schmid -

Dass die in Friedrichshafen am Bodensee über viele Jahre etablierte AERO inzwischen zu den ganz großen internationalen Messen der Allgemeinen Luftfahrt gehört, das bekam vom 21. - 24. April 2005 wohl jeder Besucher dieser Großveranstaltung deutlich zu spüren. Doch nicht nur durch das Gedränge in den Ausstellungshallen sondern auch durch eindrucksvolle Zahlen läßt sich belegen welche Dimension die AERO erreicht hat:

Verteilt auf neun Messehallen und das Freigelände präsentierten 543 Aussteller die Produkte und Dienstleistungen von insgesamt 759 Unternehmen aus 28 Ländern. Nicht weniger als 45.000 Besucher nutzten die Gelegenheit und informierten sich auf 80.000 qm Messegelände über die neuesten Entwicklungen der General Aviation. Von Business-Jets über Segel- und Ultraleicht-Flugzeuge bis hin zu Bordelektronik, Maintenance und Zubehör, die AERO ist ein Muss für jeden, der in Sachen Fliegerei am Ball bleiben will. Eine ganze Halle war auch in diesem Jahr für den Modellbau reserviert.

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Der Airshowfan kommt auf der AERO nur bedingt auf seine Kosten. Es liegt in der Natur der Veranstaltung, daß die Besucher sich für die Angebote der Aussteller interessieren sollen. Ein großes Flugprogramm wäre da der Ablenkung zu viel. Mit zwei Stunden Airshow pro Tag zeigt der Veranstalter seinen guten Willen. Die deutsche Bürokratie sorgt in gewohnter Manier dafür, daß das Flying Display in großzügiger Distanz zum Publikum erfolgt. Glücklich der Fotograf, der ein 500 mm Tele sein Eigen nennt...

Die nächste AERO wird im April 2007 stattfinden. Den genauen Zeitpunkt können Sie rechtzeitig unserer Rubrik "Termine" entnehmen.

Messe Das Messegelände am Flughafen Friedrichshafen/Bodensee aus der Luft.
Team Flieger Revue Die Black Jack's der Flieger Revue in der typischen schwarzen Lackierung mit roter Aufschrift. Hier eine enge Formation der drei Yak-52.
Modellbau Kaum vom Original zu unterscheiden waren viele der ausgestellten R/C Flugmodelle. Hier eine Messerschmitt Bf 109 E.
Extra 300 Atemberaubende Aerobatic bot Mark Jefferies mit seiner Extra 300 S "The Elite Twister" dar. Weder an verrückten Flugfiguren, noch an Smoke hat Mark gespart...
Modellbau Auch der Plastikmodellbau war mit von der Partie. Michael Ullmann, bekannter Fachbuchautor und Mitglied des Plastikmodellbau Club Bodensee e. V. hat diese Mitsubishi A6M2b in atemberaubender Detailtreue gebaut.
Leki Eine ganz außergewöhnliche Formation: Extra 300L als Original und Modell. Absolutes Beherrschen des Fluggerätes ist beim Synchronflug von Modell und Original  die Grundlage.
Cessna 1500 "Caravan" hat Cessna gebaut. Dieses Sondermodell war mit seiner luxuriösen Innenausstattung ein Publikumsmagnet.
Me 109 Mit der "rote 7" gibt es seit dem vergangenen Oktober eine dritte flugfähige Messerschmitt Bf 109 in Deutschland. Sieben Jahre hat die Restaurierung durch das MAC-Team in Anspruch genommen.
Glascockpit Auf dem Vormarsch befinden sich die sog. "Glas-Cockpits". Multifunktions-Displays liefern die Informationen, die der Pilot gerade sehen mag. Hier in einer Lancair Columbia 350.
Me 109 Zur großen Freude der Warbird-Fans wird die "rote 7" auch wirklich bewegt. Nicht nur auf ihrem Heimatplatz Albstadt-Degerfeld sondern auch auf Airshows.
Extra 500 Derzeit noch ein Einzelstück ist die Extra 500, Walter Extra's Komposit-Hochdecker mit Propellerturbine.
Me 109 Wilhelm Heinz, Miteigentümer und Pilot der Bf 109 G-4 ist ein vielgefragter Mann. Seine erstklassig restaurierte Maschine ist stets umringt von interessierten Fans.
Centurion Steigende Kraftstoffpreise verlangen nach Alternativen. Thielert's Diesel-Flugmotoren haben die Serienreife erreicht und werden in verschiedenen Flugzeugtypen angeboten. Hier eine Cessna 172 mit dem Centurion 1,7 Triebwerk.
Potez 60 Auch in diesem wunderschönen Oldtimer stecken 3000 Stunden Restaurierungsarbeit. Die ganz aus Holz gebaute Potez 60 ist inzwischen 71 Jahre alt.
Scheibe Scheibe Flugzeugbau aus Dachau steigt mit dem SF-40 auch in die UL- und Leichtflugzeugklasse ein. Die seit mehr als 50 Jahren gleiche Grundkonstruktion aller Scheibe-Flugzeuge ist deutlich zu erkennen.
Potez 60 Der Schweizer Guido Hug hat die Potez 60 im Jahr 1985 erworben, der Erstflug nach dem Wiederaufbau erfolgte 2002. Der 70 Jahre alte Dreizylinder-Sternmotor versieht noch immer treu seinen Dienst.
Simulator Am Stand des DAEC konnten sich angehende Segelflieger schon mal am Simulator vorbereiten.
Static Display Einige schöne Oldtimer standen lediglich im Static Display, wie diese beiden Boeing Stearman.
UL 4-mot Die UL-Klasse bietet eine beispiellose Vielfalt an Konstruktionen und Ideen. Hier ein viermotoriges UL von Dewald Leichtflugzeugbau mit vier 28 PS Göbler-Hirth Motoren in Twin-Push-Pull Anordnung.
T-6 Walter und Toni Eichhorn sind bekannte Gäste bei Airshows in Europa. Mit ihren beiden North American T-6 Harvard zeigen Vater und Sohn Formationskunstflug mit kernigem Sternmotor-Sound.
Trike Etwas verlassen stand dagegen dieses Trike herum. Aber so hat alles angefangen - eine Gondel mit Motor unter einem Hängegleiter...
T-6, L-29 Noch ein weiteres Flugzeug hatten die Eichorns dabei: Die ab 1965 gebaute Aero L-29 Delfin war der Standard-Jettrainer des Warschauer Paktes. Von dem sehr zuverlässigen Typ wurden ca. 3.600 Stück gebaut.
Gyro Die Hersteller von UL-Flugzeugen haben auch den Tragschrauber (Gyrocopter) wiederentdeckt. Der Hauptrotor dieser Konstruktion hat keinen eigenen Antrieb, er wird durch den Vortrieb in Rotation versetzt. Dieser Tandem Trainer von Magni fliegt bis zu 185 km/h schnell, startet auf 70m und landet auf 30m Strecke.
Udet Flamingo Neu in der Airshow-Szene ist auch dieser Nachbau des berühmten Udet Flamingo Doppeldeckers. Der Oldtimer Segelflug Verein München hat in 10 Jahren 8.500 Arbeitsstunden in das Flugzeug investiert.
UL Heli Und auch das ist ein Ultraleichtflugzeug: Ein echter Helikopter. Nur eben etwas kleiner und enger als die großen Brüder...
Udet Flamingo Im Dezember 2004 fand der Erstflug des Nachbaus statt - knapp 80 Jahre nach dem Erstflug seines historischen Vorbildes.
UL Motorsegler In der Hallo B1 konnte der UL-Pilot mit Segelflieger-Ambitionen dann auch aus verschiedenen Segelflugzeugen mit und ohne Klapptriebwerk auswählen. Neuflugzeuge gab's für 30.000 EUR. Preiswerter kommt man nicht zum eigenen Flugzeug
Yak 55 Kernigen Sternmotor-Sound und flotten Kunstflug zeigte Uli Dembinski aus Freiburg. Mit über 300 Stunden Kunstflugerfahrung und vielen Wettbewerbsteilnahmen...
Wild Thing Einen ganz besonderen Blickfang bot diese WT01 "Wild Thing" mit auffallender "Adler"-Bemalung. Sogar der Spinner ist lachert - als Erdkugel...
Synchrongliders ...ist Uli auch mal für einen Spaß zu haben: Hier fliegt er eine Rolle - mit den beiden Synchrongliders im Schlepp...
UL Wasserflugzeug Gleich mehrere Hersteller haben in diesem Jahr ihre UL-Flugzeuge auf Schwimmer gestellt. Und die phantasievollen Lackierungen scheinen auch ein Trend zu werden. Hier die Zenair CH701 SP STOL.
Synchrongliders Lautloser Kunstflug in perfekter Eleganz - die Jeppesen Synchrongliders Mike Rottland und Henry Bohlig.
Tribüne Und kurz nach dem Mittag versammelten sich die Airhow-Fans auf der Tribüne am Zeppelin Hangar...
Den Termin der nächsten AERO im Jahr 2007 entnehmen Sie bitte unserer Rubrik "Termine"
 

 

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