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AIRPOWER05, Zeltweg/Österreich

- ein Bericht von Gerhard Schmid und Hartmut Seidel -

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Superlative werden zum Normalzustand wenn Red Bull mit von der Partie ist. So darf sich auch die "AIRPOWER", eine Coproduktion des österreichischen Bundesheeres und Red Bull, bereits nach wenigen Veranstaltungen zu den Airshows der internationalen Spitzenklasse zählen. Dass AIRPOWER in diesem Jahr ein Highlight für Europäische Airshowfans werden würde, stand ausser Frage - zumal das österreichische Bundesheer im Jahr 2005 sein 50jähriges Bestehen feiert.

Mehr als 250.000 Besucher fanden sich am 24. und 25. Juni auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg ein um bei freiem Eintritt ca. 230 Flugzeuge aus 20 Nationen am Boden und in der Luft zu bestaunen. Während die Fans von Jets und Formationen voll auf ihre Kosten kamen, wurde den historischen Propellerflugzeugen bei der AIRPOWER05 leider verhältnismäßig wenig Displayzeit zugesprochen. Insbesondere Raritäten wie die Red Bull - eigene DC-6 oder die Breitling Super Constellation aus der Schweiz hätten viele Prop-Liebhaber gerne intensiver genossen.

Schattige Plätze waren bei Temperaturen um 35 Grad rar und das lückenlose Flugprogramm ließ keine Zeit für eine Verschnaufpause. Glücklicherweise hatten die zahlreich anwesenden Sanitätskräfte des Bundesheeres trotzdem eher wenig zu tun. Abkühlung brachte erst ein heftiges Gewitter am Samstagnachmittag, welches aber leider auch den restlichen Programmverlauf stark beeinträchtigte. Ein wichtiger Programmpunkt, das Red Bull Airrace, blieb so den regenfesten Zuschauern vorbehalten...
Alouette Zur Eröffnung der Veranstaltung passierten Alouette III Hubschrauber das mehr als zwei Kilometer lange Gelände entlang der Flightline. Diese Alouette schleppt die österreichische Nationalflagge.
Black Hawk Zwei Sikorsky S-70 Black Hawk im Anflug. Das österreichische Bundesheer verfügt über neun Maschinen dieses Typs.
DC-6 Eine der jüngsten Errungenschaften der Flying Bulls ist diese Douglas DC-6 B. Nach der Restaurierung ist dieser Klassiker eine echte Augenweide.
Patrulla Aguila Die spanische "Patrulla Aguila" feiert in diesem Jahr ihr 20jähriges Bestehen und gehört damit zu den sehr jungen Jet-Formationen. Was das Flying Display betrifft, so steht dieses Team den alten Traditionsteams jedoch in nichts nach.
Super Constellation Ebenfalls erst vor kurzer Zeit hat dieser wunderschöne Propliner den Weg nach Europa gefunden - Die Lockheed Super Constellation aus der Schweiz.
Patrouille Suisse Schnell und präzise - wie man es von den Schweizern erwartet - die "Patrouille Suisse" in der Formation "Shadow".
B-25 Seit zehn Jahren bei den Flying Bulls - die North American B-25 Mitchell wurde von Flying Bulls Chefpilot Sigi Angerer aus den USA nach Österreich überführt.
Swiss Jets Drei Generationen an Jet-Flugzeugen der Schweizer Luftwaffe zeigt diese Formation. Es führt eine De Havilland DH-115 Vampire, gefolgt von zwei Hawker Hunter und einer Boeing F/A-18 Hornet.
Bf 109 Ein neues Highlight am europäischen Airshowhimmel ist die Messerschmitt Bf 109 des MAC Teams aus Albstadt-Degerfeld.
Draken-Formation Ein denkwürdiger Moment war diese Formation aus sechs Saab 35 OE Draken. Dieser Typ wird in wenigen Monaten ausgemustert. Österreich ist das letzte Land, das diese Maschine noch im Einsatz hat.
Team 2000 Kunstflug - ob in Formation oder Solo ist der Schwerpunkt der AIRPOWER. Hier das österreichische Team 2000 mit ihren Saab "Safir".
Draken Der Draken in der Sonderlackierung "Ostarrichi" beim Display während des Regens am Samstagnachmittag. Die düstere Umgebung macht den Nachbrenner sichtbar.
Blanik Lautlos und elegant - Spiegelflug mit dem Segelflugzeug L13 Blanik. Rauch an den Flügelspitzen unterstreicht die sanften Figuren.
Shade Auch ein Verwendungszweck für den Draken: Ob alle 24 Draken des Bundesheeres nach der Ausmusterung als Sonnenschirme Verwendung finden ist noch nicht bekannt...
Mike Mangold Etwas mehr Lautstärke, Rauch und Temperament bot US-Kunstflugstar Mike Mangold bei seinem Solo-Display.
Sea Vixen Diese De Havilland DH-110 Sea Vixen ist die letzte Maschine dieses Typs. Fast ebenso selten sind die Piloten, die sie fliegen dürfen - es gibt noch zwei...
Red Bulls Mit ihren Su-29 und Su-31 führte das Team "The Red Bulls" präzisen Formationskunstflug vor - zu viert produzierten sie schon etwas mehr Rauch...
Wingwalking Weltpremiere: Wingwalkerin Peggy Krainz und Stearman-Pilotin Verena Dolderer bilden zusammen das weltweit einzige Frauen-Wingwalking-Team.
Frecce Tricolori Die Farben und die Menge des Rauches schaffen Klarheit: Die berühmten "Frecce Tricolori" stehen mit ihren zehn Aermacci M.B. 339 am Start.
G 222 So viel Kunstflug ist ansteckend - das dachte sich wohl der Pilot dieser italienischen Alenia G.222 und gab Loopings, Wingovers und Rollen zum Besten.

Hier geht es weiter zu   >>>Teil 1

 

 

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