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Airshow Breitscheid 2010 

 

Die Airshows in Breitscheid sind ja seit Jahren eine Klasse für sich - und immer ging noch eine Schippe drauf. Aber in diesem August haben sich die Organisatoren selbst übertroffen. 20.000 begeisterte Zuschauer sahen Luftakrobatik, Hubschrauber und einmalige Warbirdattraktionen. Und einmalig waren sie teilweise wirklich, denn der Star für die angereisten Warbirdfans - die Fw 190 aus Bremgarten - hatte ihren einzigen Auftritt in Europa, bevor sie im Winter in die Vereinigten Staaten zu ihrem Besitzer ausgeliefert wird. Bewundern Sie in diesem ersten Teil die Warbirds und lassen Sie sich im kommenden zweiten Teil überraschen, welche sonstigen Attraktionen sich noch auf dem kleinen hessischen Platz eingefunden haben.

Für alle, die nicht vor Ort sein konnten: Schauen Sie spätestens im Frühsommer 2012 wieder auf www.airshow-breitscheid.de - denn die Vorbereitungen haben bereits begonnen!

Für www.airventure.de waren Hartmut Seidel und Stefan Schmoll für Sie auf dem Hub.

Teil 1
So sehen Zuschauer aus, die die Ankunft der Fw190 erwarten. Warum das Foto so besonders ist? Am Samstag durften die akkreditierten Spotter zum Fotografieren erstmalig "auf die Sonnenseite" des Flugplatzes gehen. Auch ohne offizielles Flugprogramm gab es zahlreiche Motive, wie Sie im Folgenden sehen können. Am Sonntag war die Sonnenseite aus Sicherheitsgründen selbstverständlich gesperrt!
Die Organisatoren haben sich aber noch weitere Neuheiten ausgedacht. So wurden die Teilnehmer nicht mehr alle in einer Reihe vor den Zuschauern geparkt, sondern sowohl die Hubschrauber als auch die Warbirds konnten von allen Seiten bewundert werden.
Bei so mancher angekündigter Attraktion zittert man ja bis zum Schluß, ob Alles klappt. Aber um 16:46 Uhr am Samstagnachmittag hatte das Warten ein Ende: Marc Mathis erschien über dem Westerwald und zeigte dem begeisterten Publikum eindrucksvoll, weshalb er zu den besten Airshowpiloten Europas zählt.
Wenige Wochen nach dem erfolgreichen Erstflug hatte die von www.meiermotors.com aufgerüstete Fw190 D-FMFW ihren allerersten öffentlichen Auftritt - und leider wird es auch der letzte in Europa gewesen sein. Im Winter wird sie zu ihrem Eigentümer Jerry Yagen in die Vereinigten Staaten verschifft.

Aber dieser einzigartige Auftritt sollte dem Publikum wirklich in Erinnerung bleiben. Und so stiegen am Sonntag zur Show Marc Mathis in die Bremgartener Fw190 und Walter Eichhorn in die in Heringsdorf stationierte Me109 D-FMVS, welche ebenfalls ihre erste öffentliche Präsentation auf einer deutschen Airshow hatte..

... und wenn zwei weltberühmte Piloten in zwei weltberühmten Maschinen unterwegs sind, dann gibt es Gänsehaut pur!

Ursprünglich sollten die beiden Maschinen noch zu einer Abschlußformation mit Mustang, Spitfire & Yak-9 in den Himmel steigen, doch hier machten die drohenden Gewitter über Deutschland leider einen Strich durch die Rechnung.

"Nur" ein Buchon? Es gibt Leute, die finden die spanischen Lizenzbauten mit dem Merlin ästhetischer als die deutschen Originale.

Im letzten Jahr haben die Meiers aus Bremgarten die seit Jahren in den Vereinigten Staaten zum Verkauf stehende Maschine für die Air Fighter Academy erworben. Und seit einigen Monaten hat sich diese neue Sammlung in Heringsdorf auf Usedom etabliert.
Als die Maschine im Mai bei der Überführung aus Bremgarten an die Ostsee auf dem benachbarten Siegelerandflughafen zwischengelandet ist, was Stefan Langer - der Organisator des Flugprogramms - sofort zur Stelle. Schon wurde ein weiteres Highlight für die Airshow eingekauft.
Ja, auch ich bin ein Fan der Merlin 109 - deswegen haben wir auch ein drittes Foto dieses wunderbaren Warbirds für Sie. Und sehen Sie es mal so: In Manching stehen drei mit DB-Motoren angetriebene Me 109 rum, aber dieses ist die einzige Merlin 109, welche in Kontinentaleruopa fliegt.

Drei der Männer, ohne die die Fw 190 nie nach Breitscheid gekommen wäre. Von links: Elmar Meier, einer der Inhaber von www.meiermotors.com , Jürgen Meier, der Schraubergott, welcher die Maschine sicher in die Luft bekommen hat, und Marc Mathis, der Pilot der Maschine.

Eigentlich müssten unbedingt noch Stefan Langer als Organisator des Breitscheider Programms und Jerry Yagen, der amerikanische Besitzer der seltenen Maschine mit auf das Foto - dank an Alle!!
"Nur" 'ne Harvard? Das ist lange her, dass die North American Harvard die einzigen Stars über Breitscheid waren. In diesem Jahr waren gleich vier der brummingen Trainer vor Ort. Die zur Air Fighter Academy gehörende D-FITE kam aus Usedom auf dem Hub.

...Aus Aachen kam Josef Schumacher mit seiner D-FAME und war den kompletten Samstag für Rundflüge unterwegs. Nicht fehlen dürfen in Breitscheid natürlich Vater und Sohn Eichhorn mit ihren beiden blauen Harvards - die Show war toll wie immer, doch die Fotos dank des Regenschauers nicht.

Aber im zweiten Teil unserer Reportage sehen Sie die beiden Lokalmatadore auf jeden Fall noch in Aktion!

Weiter geht es mit der Yak-9. Sie ahnen es: auch sie ist in Usedom bei der Air Fighter Academy stationiert - und wurde vorher von den Bremgartener Meiers auf Vordermann gebracht.

In der Szene munkelt man, dass die drei Maschinen nicht die letzten in der großen Halle in Heringsdorf sein werden. Lassen Sie sich also überraschen, was uns in zwei Jahren von dort aus erwarten wird!
Hier http://www.airventure.de/Yaks_in_D/yak9_vh-xvi_2.jpg können Sie sehen, wie die jetzige D-FAFA früher in Australien ausgesehen hat. Beide Lackierungen haben ihren Charme und die bunte Maschine gehört auf jeder Airshow zu den absoluten Hinguckern. Vorgeflogen wurde sie vom britischen Displaypiloten Clive Davidson.
Last not Least vervollständigte die in Bremgarten beheimatete North American P-51 Mustang D-FPSI den Reigen der in Deutschland stationierten Warbirds. Vor einigen Jahren hätte man diese Entwicklung der hiesigen Szene Niemals für möglich gehalten - und für die kommende Saison werden noch weitere seltene Maschinen flügge werden!!
Christophe Jaquard brachte seine Spitfire XIX aus Frankreich auf den Hub. Ursprünglich sollte sie von einer frisch aus den USA importierten Hawker Sea-Fury begleitet werden, doch hier war am 21. August buchstäblich die Farbe noch nicht trocken. Freuen wir uns also auf die nächste Show in Breitscheid.
Nach all den High End Warbirds wollen wir natürlich auch die sonstigen Klassiker über Breitscheid nicht vergessen. Unter den vier anwesenden Bücker Jungmann war auch die selten in der Öffentlichkeit zu sehende D-EFJR.
Aus Bundenthal-Rumbach in der Pfalz kam die Bücker Bestmann D-ENKM auf den Hub. Bei der Maschine in fantasievoller Luftwaffenlackierung handelt es sich um einen ägyptischen Nachbau von Heliopolis.
Recht neu im Lande ist der Focke-Wulf Stieglitz D-ETUF vom benachbarten Siegerlandflughafen. Friedrich Diehl hat sie im letzten Jahr aus Argentinien nach Deutschland geholt.
Stearman Kaydet im Doppelpack. Uli Spielmann und Georg Raab führten die gelben Trainer gekonnt vor. Die amerikanischen Basistrainer haben ein fast doppelt so hohes Abfluggewicht wie die deutsche Bücker Jungmann.
Von Vorkriegstrainern zu Nachkriegsikonen. Von der Dornier Do 27 waren gleich sieben Maschinen in Breitscheid vertreten. Mittlerweile hat sich neben der eigentlichen Flugschau in ein richtig großes Oldtimertreffen gebildet.
... Und so entspannt ging es zu auf dem Flugzeugparkplatz gegenüber der Startbahn. Da konnte der geneigte Oldtimerflieger die anfliegenden Kollegen ganz entspannt unter der Tragfläche genießen. Und er hatte viel zu tun, denn neben sieben Dornier 27 waren auch sieben Piper Cub & Super Cub vertreten.
Es ist noch nicht lange her, da gehörte eine Yak-11 zu den absoluten Highlights der Show - und mittlerweile ist der schnelle Trainer Einer unter Vielen. Eigentlich ist das eine großartige Entwicklung für die hiesige Airshowszene. Aus Frankreich kam Michel Defaye mit seiner F-AZYA nach Breitscheid.

WOW, was für ein Brummer!!

Die Grumman Avenger aus der Schweiz ist ein seltener Gast in Deutschland. Wenige Tage vor der Show sagte leider die fest gebuchte Douglas Skyraider aus Frankreich ab - ein normaler Vorgang bei Flugtagen, mit denen Veranstalter und Zuschauer leben müssen.
Aber für Stefan Langer sind kurzfristige Absagen nur Herausforderungen - und so machte er noch am späten Freitagabend die schweizer Avenger telefonisch klar! Nirgends war sie angekündigt und schwebte dann zur Begeisterung der Zuschauer am frühen Samstagnachmittag in Breitscheid ein!
Am Sonntag gab sie ein beeindruckendes Display - so eine Avenger ist schon ein "richtig dicker Brummer". Mit dieser schönen Rückansicht endet unser erster Teil. Im kommenden Teil 2 berichten wir Ihnen, was es sonst noch an Attraktionen in Breitscheid gegeben hat >>> Sie können sich drauf freuen.
Hier geht's weiter zu >>>Teil 2
 

 

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