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Internationale Luftfahrtausstellung - ILA 2010, Berlin - PREVIEW

- von Torsten Mörke -

Mit rund 235.000 Besuchern und Geschäftsabschlüssen von 16,5 Milliarden USD (darunter alleine 32 Airbus A380 für Emirates) war die ILA 2010 wieder ein großer wirtschaftlicher Erfolg. Insgesamt 1.153 Aussteller haben dieses Jahr zur größten Beteiligung in der über 100 jährigen Geschichte der ILA geführt. Der Standort Berlin wurde überdies auch zukünftig für die ILA gesichert. Viel mehr als diese nackten Zahlen interessieren uns aber natürlich die Fluggeräte vor Ort. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Die ILA ist und bleibt eine Messe, auch wenn inzwischen gerne mit "Berlin Air Show" geworben wird.

Die strengen Deutschen Vorschriften werden zwar teilweise aufgelockert, eine Flugshow von Weltklasse darf man jedoch trotzdem nicht erwarten. Die Ausrichtung der Messe liegt klar im wirtschaftlichen Bereich, auch wenn durch die Publikumstage der breiten Öffentlichkeit ein Zugang gewährt wird. Nicht zuletzt zeugt auch die enorme Medienpräsenz von großem Interesse innerhalb der Bevölkerung. Aufgrund der recht hohen Preise für Eintritt und Verpflegung sollte der Besuch jedoch gut überlegt sein, insbesondere wenn noch eine längere Anreise mit Übernachtung hinzukommt.

Aufgrund der recht unterschiedlichen Flugprogramme haben wir uns dieses Jahr entschieden, unseren Bericht nach Tagen einzuteilen. Airventure.de war für Sie ab Donnerstag vor Ort und kann daher sowohl über die Fachbesucher- als auch über die Publikumstage berichten und nahezu alle Teilnehmer der ILA 2010 präsentieren.

Zu sehen gab es am Donnerstag ein recht gemischtes Programm bei gnadenlosen Sonnenschein. Womit wir auch gleich wieder beim Thema Verpflegung wären... Einige Highlights waren leider nicht vor Ort. Die Premiere des Airbus A400M, vielleicht das Highlight schlechthin, endete mit einem frühen Abflug am Donnerstagmorgen als die meisten Besucher das Gelände noch nicht betreten hatten. Auch der Airbus A380 war am Donnerstag leider nicht im Flugprogramm zu sehen. Keine der drei ursprünglich angereisten Maschinen war am Donnerstag vor Ort, lediglich die Maschine des Herstellers kehrte am späten Nachmittag noch zurück, so dass sie zumindest im Static Display zu bewundern war. Auch die Patrouille Suisse war am Donnerstag (entgegen der Ankündigung im Flugprogramm) leider nicht zu sehen.

Großes Lob verdient wieder mal die Deutsche Luftwaffe, welche mit fast allen Einsatzmustern im Static vor Ort war und eine eindrucksvolle Vorführung am Himmel über Berlin zeigte. Die Displays von BF 109, Me 262, B-25 und DC-6 waren sicherlich nicht nur Prop-Fans interessant, gehören mittlerweile aber zum Standard-Programm und können nicht mehr als Highlights gewertet werden. Wer hätte schon gedacht, dass eine fliegende ME 262 mal zum Standard wird.

Nein, gelangweilt hat das Programm nicht, bot jedoch keine große Überraschungen. Störend waren nur die ständigen Unterbrechungen durch den Linienverkehr, welcher teils zu argen Lücken im Flugprogramm führte. Erfreulich hingegen, dass man dieses Jahr mehr Maschinen des Static Display von innen besichtigen durfte. Insbesondere die USAF zeigte sich diesbezüglich sehr großzügig. So war es nicht nur möglich auf dem Operator Platz im Heck einer KC135 zu liegen, sondern auch die Cockpits von C17, C5 und sogar der B1 zu besichtigen.

 

 

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