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Flying Legends 2005, Duxford

- ein Bericht von Thomas Fedor -

Flying Legends
Die Einzigartigkeit der Flying Legends in Duxford hat sich mittlerweile herumgesprochen. Der Besucherandrang sprengte in diesem Jahr alle Grenzen. Schon am Samstag konnte man kaum ein Bein auf die Erde bekommen.
Leider hat das auch seine Schattenseiten. So war z.B. schon um 9:00 Uhr morgens die gesamte Front des Flugfeldes mit Stühlen und Zelten zugebaut. Teilweise wurden richtige Claims abgesteckt, ein typischer Windschutz umspannte direkt am Zaun einen Bereich, in dem 8 Personen eine ungehinderte Sicht auf vorbeirollende Flugzeuge gehabt hätten. Darin befanden sich aber nur 2 Personen, der restliche Platz wurde für ein Zelt, die Kühltasche mit Bier und Schnabulierutensilien plus einem großzügigen Bereich für die Individualdistanz genutzt.
Das teilweise laut werdende Vorhaben diese privaten Dörfer einfach abzubauen scheiterte daran, daß viele "Grundbesitzer" auch schon ab morgens auf den Beginn der Flugvorführungen um 14:00 Uhr warteten. Sie kamen fast alle aus der näheren Umgebung und hatten kein Interesse die verbleibende Zeit im Museum oder auf dem Flugfeld zu verbringen. Für sie war es einfach ein Tag im Freien bei schönem Wetter mit Picknickcharakter.
Waren die Stühlen unbesetzt, so wurden sie mit Fahrradschlössern und Handschellen am Zaun befestigt. Wir werden daran arbeiten, daß dieses Vorgehen nicht zum Standard in Duxford wird. In der Platzordnung ist dieses Verhalten schon verboten, aber durchgesetzt wird es noch nicht.
Ein weiteres Problem waren die Toiletten, bei soviel Besuchern bietet sich eine zwischenzeitliche Reinigung an. Bei 27 Pfund (ca. 40 Euro) Eintritt pro Tag sollte man das erwarten können. Die Flying Legends sind immer noch mein absoluter Favorit, man kann diese Airshow praktisch ohne Bedenken empfehlen. Es wäre schade wenn sich das mal ändern sollte, wir hoffen das die Verantwortlichen des Imperial War Museums rechtzeitig etwas gegen diese Qualitätsmankos unternehmen.

Ab 14:00 Uhr ist die Welt dann aber wieder in Ordnung - die Flugvorführungen beginnen mit dem Start von mehreren Mustangs P-51. Auch gab es dieses Jahr einige interessante Debüts, die P-51C Princess Elizabeth, die SAAB B17, 2 Avro Ansons, eine davon aus Old Warden und natürlich die Curtiss Hawk P75. Es versprach jedenfalls ein spannendes Wochenende zu werden.
Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Teil 1 / Teil 2 / Teil 3

Flightline

Mosquito

Jedem Veranstalter würde bei so einer Flightline ganz schwindelig werden. Was man hier sehen kann ist aber nur etwa ein Drittel des gesamten Flugzeugbestands.


Schnell ein Blick in die Hallen des IWM. Die Mosquito ist, bis auf die Motoren, restauriert. Die Lackierung zeigt ihr letztes Einsatzgebiet als Zieldarsteller. Sie ist nie im Einsatz gewesen, daher wurde auf eine WW2-Lackierung verzichtet.

Kaputt

Bearcat - auch kaputt

Die abgenommene Cowling war nur Show - der P-40M ging es nicht wirklich schlecht.


Ganz anders erging es der Bearcat. Sie verbrachte das Wochenende am Boden. Ihre Rolle als Joker beim Balbo übernahm die Curtiss Hawk P75.

Tr 9 Leider stand diese Spitfire Tr.9 nur im Static. Sie besitzt ein erhöhtes zweites Cockpit für einen Fluglehrer. Der Trainer ist in den Farben des Irish Air Corps lackiert und erst seit Anfang des Jahres wieder am Himmel zu sehen.
Catalina Man erkennt sie kaum wieder. Hier handelt es sich um die Catalina PBY-5A der Plane Sailing. Bis Anfang des Jahres flog sie noch in den Farben der Saskatchewan Firefighter.
Merlin

Merlin

Mal etwas anderes. Auch ausgebaut sorgen diese großvolumigen V12 Merlins für einen mächtigen Spass. Hier eine Version mit Umlenkgetriebe, ähnlich der Avro Shackleton die im Hintergrund steht.
Und wem das nicht reicht, der baut einfach noch 2 Motoren auf Anhänger. Diese beiden sind Baujahr 1941 und entstammen einem abgeschossenen Beaufighter aus dem Jahre 1941.
Obwohl die Motoren nur auf 40 Prozent hochlaufen und die Propeller drastisch gekürzt wurden, weht einem ein heftiger Wind entgegen.
Royal Air Forcer

RAF meets USAAF

Trotz des erhöhten Bedarfs an Sicherheitskräften waren noch genügend Schauspieler vorhanden, die vormittags bei sommerlichen Temperaturen, für ein stimmiges Umfeld sorgten.


Im Falle der B-25J-35 handelt es sich aber um die eigene Crew der Jet Alpine Fighter aus der Schweiz.
Lancaster

Lancaster

Ein seltenes Bild im Static. Für gewöhnlich macht die Lancaster B I nur einen Überflug in Duxford. Dieses Jahr war sie aber mit einigen anderen Flugzeugen für einen Formationsflug über London vorgesehen. Diesmal hat der BBMF sein Material nicht geschont, die Lancaster war an beiden Tagen voll in das Airshowprogramm eingebunden.


Am Sonntag ging es dann nach London, wo direkt über dem Buckinghampalast 1 Mio Mohnblumen aus dem Bombenschacht abgeworfen wurden.
Princess Elizabeth

Old Crow

Fast frisch aus den Restaurationshallen in Duxford auf das Flugfeld. Die P-51C Mustang der Fighter Collection nahm als "Princess Elizabeth" an den Vorführungen teil. Die aufwendige Restauration konnte man teilweise in Duxford besichtigen, man dürfte sie wohl noch lange am Himmel sehen.

Die "Old Crow" , dann wird die A-26 wohl auch nicht weit sein? Leider doch, Scandinavian Historic Flight war ohne die A-26 nach Duxford gekommen.
B-25 Jetzt nochmal in Farbe. Die B-25J wurde erst im Januar 2005 fertiggestellt und ist nun in der Schweiz stationiert. Damit erhöht sich die Anzahl flugfähiger Mitchells in Europa auf Drei.
Avro Anson Englisch Flugzeuge sind entweder total schön oder - genau das Gegenteil. Zumindestens konnte sich die Avro Anson C-XIX nie recht als Passagierflugzeug durchsetzen, in der Kabine war es zu laut und alles vibrierte.
SAAb B17 Auch hier war kein Designer am Werk. Die wulstigen Fahrwerkdeckel dienen der SAAB B17 als Luftbremse beim Sturzflug. Im Hintergrund startet die DC-3 der Air Atlantique "Duxford-Like".
SkyRaider Die Skyraider kann immer wieder durch ihre Agilität bestechen. Mit 100 Oktan Fuel wird sie trotz ihrer 8 Tonnen zu einem rasanten Geschoß.
Beobachter Das Umlenkgetriebe der Spitfire PR XIX stammt von einer Avro Shackleton. Nur der Spinner mußte in 2monatiger Arbeit speziell angefertigt werden. Durch das fehlende einseitige Drehmoment kann diese Spit (laut Steve Hinton) ohne Pedale gestartet werden.
Spitfire Hier geht es weiter mit
>>> Teil 2 !.
 

 

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