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Ausmotten bei den Quax-Fliegern 2008

- von Stefan Schmoll -

Vom 16. - 20. April trafen sich zahlreiche der aktiven Piloten und Förderer des mittlerweile über 150 Personen umfassenden Vereins in Rheine-Eschendorf, um sich fliegerisch auf die neue Saison vorzubereiten.

Die Quaxe haben in den letzten Jahren nicht nur mehrere neue Maschinen erhalten, sondern sind auch personell stark gewachsen. Was lag also näher, als eine Trainingswoche zu veranstalten, um gerade den neuen Piloten die Möglichkeit zu geben, auf den Klassikern des Vereins zu üben.

Den Teilnehmern standen neben Klemm 107, Stampe und Piper Pa-18 gleich zwei DHC-1 Chipmunk zur Verfügung. Die historischen Segelflugzeuge des Vereins blieben wetterbedingt leider im Hangar. Ein Quax-Mitglied hatte die D-ELLY erst kürzlich erworben. Die Maschine in Lufthansalackierung gibt neben der in originaler RAF-Lackierung gehaltenen D-EPAK einen herrlichen Kontrast ab. Die Piloten nutzten die Gunst der Stunde und haben an den Trainingstagen gleich ein perfektes Formationsprogramm mit den Trainern aus den fünfziger Jahren ausgearbeitet, welches die zahlreichen Zaungäste in Rheine-Eschendorf am Sonntagnachmittag begeistert aufgenommen haben.

Mit fast 500 Starts und sowie insgesamt 75 unfallfreien Flugstunden haben sich die Piloten sehr intensiv auf die Flugsaison vorbereitet. Ein Höhepunkt der Quax-Flieger wird eine weitere Trainingswoche Anfang August sein. Die weltberühmte Shuttleworth Collection aus Old Warden hat den Verein zu einer ihrer Shows eingeladen. Und dieser Ehre möchte man natürlich nachkommen. Ende Juli werden die Quax-Piloten mit allen verfügbaren Oldtimern über den Kanal fliegen. Und auch an der Flugzeugfront wird gearbeitet. So wird sowohl die Bücker Jungmann als auch der frisch renovierte Stieglitz in den kommenden Wochen wieder in der Luft sein. Für www.airventure.de war Stefan Schmoll (Quax Nr.75) in Rheine-Eschendorf am Start.

Weitere Informationen unter www.quax-flieger.de .

Tolle Idee, dieser Werbeträger. So kann das benötigte Equipment für Piloten und Flugzeuge in ausreichender Menge ? und mit guter Aussenwirkung ? transportiert werden.
Alt und älter. Die Stampe stammt aus den dreißiger Jahren, wohingegen die neu erworbene Chipmunk mit ihren 50 Jahren auf dem Buckel für die Quax-Flieger geradezu ein Youngtimer ist. Technisch und optisch sind beide Maschinen erstklassig.
Motorkontrolle an der Chipmunk D-EPAK. Natürlich wurde während der Trainingswoche in Rheine-Eschendorf nicht nur geflogen, sondern auch ordentlich geschraubt. Bei 500 Starts innerhalb weniger Tage benötigt die Flotte schon viel Pflege.
Auch die elegante Klemm 107 D-EJUK gehört zum Quax-Inventar. Die Trainingswoche wurde auch von den Familien der Quax-Flieger genutzt, um die wertvollen Maschinen genauer zu inspizieren.

Selbst mit offener Motorhaube verlieren die Chipmunks nichts von ihrer Eleganz. Die Gipsy Major Motoren mit 145 PS bringen Piloten und Flugschüler auf eine Touringgeschwindigkeit von mehr als 200 Km/h.

Die D-ELLY gehört erst seit Anfang April zum Verein. Ein Mitglied hat die Maschine aus Norddeutschland erworben und jetzt in Dortmund stationiert. Dort haben alle aktiven Quax-Flieger die Möglichkeit, das in Lufthansafarben gehaltene Flugzeug zu bewegen.
Eleganz im Doppelpack! Natürlich müssen die Maschinen bewegt werden. Und da es ja Spaß machen soll, haben die Quax-Flieger gleich ein Formationsprogramm auf die Beine gestellt. Die am Sonntag zahlreich erschienenen Zaungäste waren von der Premiere begeistert.
Das gibt es sogar in England nicht oft: Zwei Chipmunks in enger Formation. Die Quax-Flieger werden in dieser Saison sicher noch auf einigen Veranstaltungen ihr Können unter Beweis stellen.
Leider war zum Ausmotten in Rheine-Eschendorf mit der Stampe D-EQXB lediglich einer der Doppeldecker einsatzbereit. Aber mittlerweile sind auch Bücker Jungmann und der neu renovierte Stieglitz wieder in der Luft.
Mehr als ein Dutzend Stampe fliegen derzeit in Deutschland. Der Klassiker aus belgischer Konstruktion ist noch immer recht agil und sogar für leichten Kunstflug zugelassen. Natürlich kann man auch einfach nur mal die Umgebung genießen und sich die frische Brise um die Nase wehen lassen?
Modellbauer aufgepasst! Die Piper Pa-18 D-EHAP ist jetzt als Modell im Masstab 1:32 erschienen. Das Original ist in Berlin Tempelhof stationiert und gehört ? natürlich ? einem Quax-Piloten.
Die Piper Pa-18 D-EDUN (unsere Marianne) ist eines der Gründungsflugzeuge des Vereins. Dieser Klassiker ist in Deutschland zum Glück weit verbreitet; und somit musste natürlich auch ein Exemplar zur Oldtimerflotte der Quax-Flieger.
 

 

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