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Sanicole Airshow 2012

- von Torsten Mörke und Stefan Schmoll -

Sanicole Airshow 2012, wieder befinden wir uns auf den Weg zu unseren Belgischen Nachbarn. Nachdem dies mein achter Besuch in Hechtel ist, waren mir zwei Sachen von Anfang an klar: Es wird eine gute Airhow geben und ich werde Probleme bekommen meinen jährlichen Artikel für unsere Webseite zu schreiben. Im Grunde läuft es ja auch immer auf das gleiche hinaus; tolle Airshow, gute Organisation, seltenen Highlights. Wenn Sie öfters auf unserer Webseite unterwegs sind kennen Sie das...

Was gab es also dieses Jahr zu sehen? Vor allem zwei große Highlights: Die amerikanische B-52 Stratofortress und die Schwedische Saab Viggen. Letztere wurde erst kurz zuvor wieder in die Luft gebracht und repräsentiert heute die Letzte ihrer Art. Aber auch die B-52 ist eine echte Ausnahmeerscheinung. Ganz selten auf europäischen Airshows in der Luft zu sehen, ist dem Organisator hier wieder ein großer Wurf gelungen. Die kanadischen Skyhawks möchte ich hier nicht als weiteres Highlight vergessen. Eine sehr imposante Vorstellung und einfach mal etwas ganz anderes. Ansonsten könnte man fast von den üblichen Verdächtigen sprechen, wäre da nicht noch die Saab Tunnan gewesen; auch selten, auch schön. Serviert wurden diese Highlights zwischen einem soliden Grundprogramm aus Jetnoise, Kunstflug und Oldtimern.

Das Breitling JetTeam hat seine Teilnahme leider absagen müssen. Auf dem Rückweg zum Flugplatz ist am Tag zuvor eine L-39 aus bisher ungeklärten Umständen auf ein Feld an der Belgisch-Niederländischen Grenze gestürzt. Beide Piloten konnten sich per Schleudersitz retten. Nachdem die Vorführung zunächst wie geplant stattfinden sollte, wurde am Sonntag jedoch aufgrund technischer Probleme eines zweiten Jets endgültig abgesagt.

Trotzdem war die 2012er Sanicole Airshow ein großer Erfolg. Bei bestem Wetter wurde eine grandiose Show mit vielen interessanten Teilnehmern geboten. Das unausweichliche Verkehrschaos bleibt auch in Hechtel nicht aus, jedoch ist es vergleichsweise gut organisiert. An der Organisation gibt es erneut nichts zu meckern, hier macht sich die langjährige Erfahrung der Veranstalter bezahlt.

Teil 1
Die JetairFly Boeing 737-700 war bereits mehrfach auf der Sanicole Airshow zu sehen und ist eine der Besonderheiten vor Ort. Schön, dass es auch ziviles Großgerät im Flug zu sehen gibt. 
Auch die Formationen von 737 und anderen Teilnehmern gibt es regelmäßig im Flugprogramm - dieses Jahr mit der P-51 Mustang.
Der große Star der 2012er Sanicole Airshow im Anflug auf die Displayachse. Eine Boeing B-52 Stratofortress der USAF gehört in Europa zweifellos zu den besonderen Highlights jeder Flugshow, speziell wenn diese im Flugprogramm zu sehen ist.
Die acht TF33-Triebwerke der B-52H zeichnen Ihre Spuren in den belgischen Himmel. Bereits mehrfach gab es Pläne diese "veralteten" Triebwerke durch aktuelle Technik zu ersetzen.

Die vorgeführte Maschine gehört zum 2nd Bomb Wing, 20th Bomb Squadron, von der Barksdale AFB in Louisiana.

Natürlich darf auch eine Formation von Belgischen F-16 nicht fehlen.
Wie auch die Niederlande, verfügt Belgien über kein eigenes Jet-Kunstflugteam. Die gezeigte Vorführung kommt diesen Thema jedoch teilweise recht nahe.
Als letzter Teilnehmer erhebt sich am frühen Sonntagabend das offizielle F-16 Demoteam der Belgischen Luchtkomponent zum Heimspiel in den Himmel.
Pilot der belgischen F-16 ist seit 2012 Cpn Renaud 'Grat' Thys.
Der Preis für die schönste F-16 geht weiterhin an das Niederländische F-16 Demo Team. Nie zuvor hat eine F-16 schöner ausgesehen.
Die Vorführung der Niederländer war wie gewohnt äußerst Spektakulär.
Der Einsatz von Flares ist in Hechtel zum Glück kein Problem, für die Belichtungsautomatik der Kamera allerdings schon. Der Eindruck täuscht, dieses Foto ist am frühen Nachmittag entstanden.
Gleich drei Jets des Schwedischen Herstellers Saab waren 2012 in Belgien zu sehen. Den Anfang macht die Saab 105, ein Schulterdecker mit nebeneinander liegenden Sitzen aus den 1960er Jahren.
Die Saab 29 Tunnan (Tonne) gehört zu den ganz frühen Düsenjägern und ist ein seltener Gast auf Flugshows. Entstanden ist die Tonne kurz nach dem zweiten Weltkrieg auf Grundlage des Messerschmitt-Projektes P.1101.
Ihre bauchige Form verdankt die Saab 29 ihrem De Havilland Ghost-Triebwerk, welches als Radialverdichter aufgebaut war.
Das zweite große Highlight war ohne Zweifel die Saab JA37 Viggen (Donnerschlag). Dieses erst im letzten Jahr restaurierte Exemplar ist heute das letzte flugfähige seiner Art.
Betreiber aller Saab Modelle ist die Swedish Air Force Historic Flight. Mehr Informationen finden Sie unter: http://swafhf.se/
Das kanadische Fallschirm-Demo-Team "Skyhawks" eröffnete sein Programm mit den Landesfarben des Gastgebers.
Abgesetzt wurden die Springer in drei Runden aus einer Belgischen C-130 Hercules. Die Vorführung besteht aus sehr spektakulären Gruppensprüngen, die in enger "Formation" ausgeführt werden.
Die Nahaufnahme zeigt, was dem Betrachter meist verbogen bleibt. Die kanadischen Springer verhaken sich ineinander um Ihre Position zu halten und müssen hierbei ständig auf Ihre Leinen achten.
Zum Abschluss der sehr interessanten Vorführung wurde eine horizontal rotierende Figur aus drei Springern gezeigt.
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