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Luftfahrttechnisches Museum Rechlin

- von Gerhard Schmid -

Wer sich für die Luftfahrttechnischen Entwicklungen im Dritten Reich interessiert, dem ist Rechlin selbstverständlich ein Begriff. Dass die Geschichte dieser ehemaligen Erprobungsstelle der Luftwaffe, deren Geschichte bis in das Jahr 1918 zurüch reicht, nicht in Vergessenheit gerät, dafür sorgen die beiden gemeinnützigen Vereine Förderverein Luftfahrttechnisches Museum Rechlin e. V. und Luftfahrttechnisches Museum Rechlin e. V.

Bis 1993 wurden die Einrichtungen von den sowjetischen Streitkräften genutzt, fünf Jahre später, am 1. August 1998, wurde das Museum eröffnet. Der Besucher kann seither in historischen Gebäuden die zivile und die militärische Geschichte von Rechlin anhand von zahlreichen Exponaten und Schautafeln nachvollziehen.

Da bekanntermaßen sehr wenige Flugzeuge der Deutschen Luftwaffe bis 1945 erhalten geblieben sind, beschränkt man sich im Museum Rechlin im Wesentlichen auf die Dokumentation mittels Fotografien und auf die Ausstellung von Fundstücken. Beim Studieren der Infotafeln mit Zeitzeugenberichten und Vitrinen mit Kleinexponaten begibt man sich schnell auf eine Zeitreise, die ohne Weiteres ein paar Stunden Zeit beanspruchen kann. Diese Zeitreise reicht weit über das Jahr 1945 hinaus, wenngleich die Luftfahrttechnische Erprobungsstelle den größten Teil der Ausstellung ausmacht.

Wechselnde Sonderausstellungen sorgen für Abwechslung und laden auch zu Wiederholungsbesuchen ein. Im August 2012 wurde das Museum in einem Festakt 400. Mitglied des Quax Fliegerclubs für historisches Fluggerät e. V. und unterstreicht damit seine enge Bildung zur Luftfahrt.

Öffnungszeiten und Preise finden Sie auf der offiziellen Website des Museums www.luftfahrttechnisches-museum-rechlin.de

Rumpfmittelstück mit Tragflächenstummeln - das ist alles, was von dieser IL-2 "Schturmowik" übrig geblieben ist.
Die Sonderausstellung MiG 21 war bis Oktober 2014 zu sehen.
Im Freigelände befindet sich auch diese Suchoi Su-22 UM3K. Ihren letzten Flug hat sie 1990 absolviert, seitdem nagen Sonne, Wind und Wetter an dem ehemaligen NVA-Kampfflugzeug.
Die Abteilung GUS zeigt in mehreren Räumen zahlreiche Exponate aus der Zeit der russischen Besatzung, von Bekleidung über Luftfahrzeugteile bis hin zu Elektronik.
Der ebenfalls ausgestellte Mil Mi-8 T hat einen geöffneten Frachtraum und ist begehbar. Dahinter eine MiG-21 der polnischen Luftstreitkräfte und eine MiG-23 der NVA.
Die 1948 gegründete Schiffswerft Rechlin hat auch einen Platz in der Ausstellung gefunden. Sowohl mit Booten, als auch mit ausgestellten Maschinen und Werkzeugen.
Nachbau einer Me 262 V9 von Holger Bull unter Einbeziehung von Originalteilen. Teilweise transparente Beplankungen lassen Blicke auf das Innenleben zu.
Im Gegensatz zu den Räumen im Eingangsbereich wirkt diese Halle am Ende des Museumsgeländes extrem puristisch. Ausgestellt sind hier Replicas von Junkers F 13, Fokker DR.1 und Schulgleiter SG 38.
Die Me 262 war einer der erste Schritte in ein neues Zeitalter der Luftfahrt. Einige der Antriebe der folgenden Generationen sind deshalb in der gleichen Halle aufgebaut.
Dieser DB 605 stammt von einer Bf 109 G-10 oder G-12, die im August 1944 bei Ritsch im Landkreis Stade abgestürzt ist. Die Maschine wurde 1992 aus 8 Meter tiefem Marsch geborgen.
Durchaus auch einen Blick wert: Eine Sammlung alter Haustechnik, Küchengeräte usw., aus einer Zeit, lange bevor es Computer und Tütensuppen gab...
Die sog. Zementbomben entsprachen in Abmessungen und Gewicht den 50, 70 und 250 kg Sprengbomben und dienten Versuchszwecken.
Die Attrappe einer Ta 154 macht die beeindruckenden Dimensionen dieses Nachtjägers deutlich.
Die Geschichte der Schleudersitze reicht zurück ins Jahr 1938, als die Idee im Zusammenhang mit der Konzipierung der Ju 88 als Sturzkampfbomber entstand. Die erste bemannte Erprobung fand 1941 statt. Serienmäßig verbaut wurde dieses neuartige Rettungssystem dann in der He 219, der He 162 und der Do 335.
 

 

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