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`Frühe Vögel´ in Lelystad

- Ein Tip von Stefan Schmoll -

Lange bevor der nationale Luftfahrtthemenpark Aviodrome eröffnet wurde, siedelte sich die Oldtimervereinigung `Stichting Vroege Vogels´ auf dem Flugplatz in Lelystad unweit Amsterdam an. Die Geschichte des Vereins reicht bis ins Jahr 1974 zurück, als die Gründerväter einige Sternmotoren für die Salis Collection in La Ferté Alais bei Paris restaurierten. Mit den Jahren kamen mehr und mehr Originalmaschinen sowie Nachbauten früher Doppeldecker zu der Sammlung, die mittlerweile mehr als 20 Maschinen umfasst.

Der Hangar in Lelystad platzt aus allen Nähten, so dass die Oldtimer leider sehr beengt stehen. Weitere Maschinen sind an verschiedenen Orten untergebracht. So ist eine Nord 1101 derzeit im benachbarten Aviodrome zu besichtigen und die Morane 505 F-BAYE (Fieseler 156 Storch) wird in Kiewit (Belgien) restauriert.

An den Flugzeugen wird mittwochs und samstags gearbeitet, wobei Besucher gerne willkommen sind. Es handelt sich nicht um ein offizielles Museum, was den Reiz umso mehr erhöht. Hier kann man `echte´ Flugzeuge ganz nah erleben und den Mitarbeitern bei Restaurierungs- und Wartungsarbeiten zusehen.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage www.vroegevogels.org

Bleriot XI 2001 wurde der Nachbau der Blériot XI mit der passenden Kennung PH-BLE fertig gestellt.
Fokker DR I Natürlich muss die holländische Stiftung auch über den Nachbau eines Fokker Dreideckers verfügen. Auch hier hat man mit PH-DRI ein passendes Kennzeichen gefunden.
Hangar Wo gibt es das sonst: Ohne Barrieren kann man Stampe und Tiger Moth in Renovation sowie die Lackierung eines Fokker D.VII Nachbaus besichtigen. Im Obergeschoß ist die Bücker 133 Jungmeister zu erkennen.
Fokker D VII Der fast fertige Nachbau der Fokker D.VII verfügt über einen originalen 175 PS starken Mercedes Motor aus dem Jahr 1918. Ab 2006 dürfte die Maschine am Himmel zu sehen sein.
Buecker 131 Bei den beengten Verhältnisse im Hangar ist es unvermeidlich, dass einige der Flugzeuge wie die Bücker 131 Jungmann N131EB an die Decke gehängt werden müssen. Die Maschine wurde bei CASA in Spanien als E3B-476 gebaut.
Luscombe 8 Selbstverständlich sind in Lelystad nicht nur Doppeldecker zu sehen. Auch das amerikanische Reiseflugzeug Luscome 8 Silvaire aus dem Jahr 1941 gehört zur Sammlung.
Buecker 133 Während die Jungmann an der Decke hängt, ist die Jungmeister etwas versteckt - und leider zerlegt - im Obergeschoß untergebracht. Die Maschine wurde 1977 in den Vereinigten Staaten nachgebaut.
Nieuport 28 Die Nieuport 28 PH-NIE gehört zu den Maschinen, die 1999 aus den Frank Ryder Museum in den USA erworben wurden.
DH 60 Zum Glück verfügt die DH-60G Gipsy Moth über Klappflügel. Der Vorgänger der Tiger Moth ist in Kontinentaleuropa ein sehr seltenes Exemplar.
Pietenpol Aircamper Die Pietenpol Aircamper wurde 1929 von Bernhard Pietenpol in den USA als Amateurflugzeug vorgestellt. Seitdem dürften einige Tausend dieses Leichtflugzeuges in privaten Werkstätten rund um den Globus entstanden sein.
DH 82 Die berühmte Tiger Moth des Vereins wird gerade überholt. Gut zu sehen ist der über dem Rumpf liegende Treibstofftank.
Sopwith Pup Der Nachbau des englische Jäger Sopwith Pup kam 1999 zur Sammlung. Weitere Maschinen aus dem Ryder Museum wurden vom Stampe Museum in Antwerpen erworben. www.stampe.be
Fairchild 24 Aus dem Jahr 1939 stammt das Verbindungsflugzeug Fairchild F24R Argus. Die Maschine wird bald wieder in ihrer ursprünglichen RAF Lackierung als `FS537´ zu sehen sein.
Sopwith Camel Bald wird die Sopwith Pup am Himmel durch den Nachbau der Sopwith Camel Verstärkung bekommen. Die Camel galt als bestes britisches Jagdflugzeug im ersten Weltkrieg. Beide Doppeldecker stammen aus dem ehemaligen Ryder Museum in Alabama.
Fleet 7 Neben der DH-60 ist gehört die Fleet 7 mit Baujahr 1929 zu den ältesten noch fliegenden Maschinen in den Niederlanden.
NORD 1101 Die Restaurierung der NORD 1101 F-BLLO findet aus Platzgründen derzeit im benachbarten Aviodrome statt.
Ausstellung: Early Birds Foundation Hangar, Emoeweg 20, Lelystad

Telefon: +31 (0)320 284 101

www.vroegevogels.org

Besuchszeiten:

Sa, 12.00-16.00, Mi. 11.00-15.00 und nach Vereinbarung

Eintrittspreis: 3,50 EUR

 

 

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