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Internationales Luftfahrtmuseum Villingen-Schwenningen

ein Bericht von Damian Güttner und Gerhard Schmid

Neben den bekannten staatlichen Museen in Deutschland gibt es hierzulande auch einige interessante Ausstellungen, die aus privater Initiative entstanden sind. Im süddeutschen Villingen-Schwenningen betreiben Manfred und Margot Pflumm seit 1988 auf einer Fläche von 13.000 qm ihr privates Luftfahrtmuseum. Von Modellflugzeugen über Segelflugzeuge, Experimentals und Hubschrauber bis hin zu Düsenjägern durchwandert der Besucher hier etwa 80 Jahre Luftfahrtgeschichte. Und wer nach dem Museumsrundgang den Boden unter den Füßen verlieren möchte, der hat nur wenige Schritte zum angrenzenden Flugplatz Schwenningen (EDTS), wo bei schönem Wetter Rundflüge und Fallschirmsprünge möglich sind. Internationales Luftfahrtmuseum Manfred und Margot Pflumm Spittelbronner Weg 78              78056 Villingen-Schwenningen    täglich 9.00 – 19.00 Uhr, Nov. – Febr. 9.00 – 17.00

 

Halle Die helle Ausstellungshalle ist voll mit Modellen, Replicas und flugfähigen Exponaten.
Sea Hawk Bereits 1944 begann die Entwicklung der Armstrong-Whitworth "Sea Hawk". Der Erstflug erfolgte 1947. Die BRD kaufte 68 Maschinen dieses Typs.
Halle Tragschrauber, Helikopter, Segelflugzeug, dazwischen immer wieder Modelle und interessante Beschreibungen.
T33 Von der Lockheed T-33 wurden insgesamt 5.691 Maschinen gebaut. Einige davon in kanadischer bzw. japanischer Lizenz. Auch die BRD hatte einige Maschinen.
Vitrinen In den Vitrinen der Ausstellungshalle ist eine große Anzahl an detailgetreuen Modellen zu bewundern.
F-86 Ende der 40er Jahre wurde die F-86 Sabre gebaut und war im Korea-Krieg das Gegenstück zur MiG-15. Die BRD hatte 88 italienische Lizenzbauten in Betrieb.
Mi 1 Der kleine Experimental-Hubschrauber Mifka Mi-1 mit der Kennung D-HMIA.
G-91 Noch zwei Italiener: Die Fiat G-91 (rechts) flog ebenfalls in der Deutschen Luftwaffe. Und auch die Piaggio P-149 (links) wurde als Trainer verwendet.
Zaunkönig Winter LF-1 "Zaunkönig" heißt dieses einsitzige Leichtflugzeug. Der deutlich sichtbare feste Vorflügel deutet auf gute Langsamflug-Eigenschaften hin.
F-104 Die Lockheed F-104 "Starfighter" war eine radikale Neuentwicklung um wieder eine Überlegenheit gegenüber den russischen Flugzeugen zu erreichen.
F-104 Leider ist die F-104 in einem schlechten Zustand. Einige Teile fehlen, an verschiedenen Stellen hat die Witterung deutliche Spuren hinterlassen.
Bf 109 Tank Trümmerteile einer Messerschmitt Bf-109: Im Hintergrund ein Teil der rechten Tragfläche, darunter der Abwurftank.
Fokker Dr.1 Eines der bekanntesten Flugzeuge aus dem ersten Weltkrieg ist wohl die Fokker Dr.1. Hier ein statischer Nachbau in der roten Bemalung der Maschine des Freiherrn von Richthofen.
Canberra Eine recht auffallende Maschine ist diese BAC "Canberra" nicht nur wegen des orangen Anstriches. Die BRD kaufte 1964 drei Maschinen als Zielschleppflugzeuge.
Fokker E III Aber auch Eindecker gab es im ersten Weltkrieg. Ebenfalls von Fokker wurde die E III gebaut.
Bronco Die Rockwell OV-10 "Bronco" wurde in den 60er Jahren als Kampf- und Aufklärungsflugzeug entworfen. Auch Deutschland erwarb 6 OV-10B sowie 12 OV-10B(Z) als Zielschlepper.
Triebwerk MiG-15 Einblick in die Triebwerkstechnik der 50er Jahre: Dieses hier gehört zu einer MiG-15...
Bo 105 In einem besonders traurigen Zustand befindet sich diese Bo-105. Das Innenleben und alle beweglichen Teile wurden abmontiert. Nicht zu erkennen war ob die Demontage im Zuge einer Restaurierung erfolgte.
MiG-15 ...und die zugehörige Zelle des berühmten russischen Jägers, der MiG-15, steht nicht weit entfernt auf dem Freigelände. Dieser Typ wurde von einigen Luftwaffen bis in die 70er Jahre eingesetzt.
An-2 Die An-2 soll in Kürze wieder restauriert werden. Sie wird voraussichtlich in die Ausstellung des Flughafen Stuttgart kommen.
Vampire Die De Havilland "Vampire" wird gerade wieder etwas aufgearbeitet. Sie war eines der ersten Jagdflugzeuge mit Strahltriebwerk, das in Serie gebaut wurde. Daneben das Triebwerk.
Apache Ein Oldtimer ist auch diese Piper Pa-23-160 "Apache" mit der Kennung D-GHWW.
Bücker Bestmann In großer Stückzahl wurde die Bücker Bü 181 "Bestmann", ein bekanntes und beliebtes Sportflugzeug, gebaut. In den USA werden heute wieder Bausätze dieser Maschine verkauft.
Alpha-Jet Der Dassault/Bréguet/Dornier "Alpha-Jet", ein Trainer und Erdkampfflugzeug, wurde  von der Deutschen Luftwaffe 1994 außer Dienst gestellt.
Alpha-Jet Diese Aufnahme des Alpha-Jet zeigt die ausgefahrenen Landeklappen sowie den linken Triebwerksauslass.
Jak 18 Diese seltene Jak 18 ist nicht mehr flugfähig. Vor vier Jahren wurde sie beim Einsturz eines Hangardaches stark beschädigt.
Zlin Z37 Unverkennbar handelt es sich bei der Zlin Z 37 um ein Agrarflugzeug. Das hohe Cockpit gewährt einen guten Überblick.
Do 335 Ein Nachbau der Do 335 ist das aktuelle Projekt des Herrn Pflumm. Es werden auch einige Originalteile verwendet.
Unser Fazit:    Da sich ein Großteil der Ausstellung (Originalflugzeuge) im Freien befindet, sorgt das mitteleuropäische Klima für einen stetig fortschreitenden Verwitterungsprozess der Flugzeuge. Gleich den anderen Freigelände-Ausstellungen, wie zum Beispiel Berlin Gatow oder Hermeskeil, verfallen leider auch in Villingen-Schwenningen die Flugzeuge zusehends. Einige Maschinen machen durch die recht auffallenden Witterungsschäden bereits einen traurigen Eindruck. Die in der Halle ausgestellten Exponate befinden sich dagegen in einem erstklassigen Zustand. Durch die zugehörige Freibewirtschaftung eignet sich die Ausstellung besonders für einen Familienausflug - Kinder mögen Technik zum Anfassen....

 

 

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